Die Wichtigkeit von Englisch als lingua franca ist inzwischen so groß geworden, dass es unerlässlich ist, am Ende eines neun- bzw. achtjährigen Englischunterrichts eine möglichst große Geläufigkeit zu erreichen. Die Kommunikationsweisen Hörverstehen, Leseverstehen, Sprechen, Schreiben werden in allen Jahrgangsstufen intensiv und in ausgewogener Form eingeübt. Das dabei erfolgende sprachliche und inhaltliche Lernen macht es möglich, in kumulativer und progressiver Weise zunehmend komplexere sprachliche Situationen zu bewältigen. Neben dem Erwerb der rein sprachlichen Kompetenz wird dem inhaltlichen Lernen große Bedeutung beigemessen. Die SchülerInnen machen kontinuierlich Fortschritte beim sinnentnehmenden Hören und Lesen, beim aktiven Gestalten von Gesprächsverläufen, beim Anwenden von Konventionen der Textgestaltung. Sie sammeln dazu ein ständig wachsendes Repertoire von Sprach- und Strukturierungsmitteln. Neben dem Arbeiten mit standardisierten Formen von Sprache und Texten wird auch der kreative Umgang mit denselben erprobt. Ein detailliertes Vorstellen aller dazu gehörenden Aspekte wie zum Beispiel dem Erfassen und Anwenden der Vielfalt an Texttypen, Textformen, Arbeitstechniken/Methodik erfolgt gemäß der Inhaltsverzeichnisse der Lehrbücher und dem auf ministeriellen Vorgaben beruhenden Stoffverteilungsplan. Eine Darstellung in Ausführlichkeit würde den Rahmen eines Kurzprofils sprengen. Hier folgt deshalb nur eine exemplarische Auswahl von Themen und Materialien.
Die zunehmende Globalisierung der Lebens- und Wirtschaftsräume, die vielfältigen medialen Möglichkeiten grenzüberschreitender Kontakte und das Austauschen von Informationen, das hohe Maß an privater und beruflicher Mobilität machen Fähigkeiten, sich in dieser Welt zu verständigen, zu einer unabweisbaren Notwendigkeit. Deshalb ist die interkulturelle Handlungsfähigkeit das Leitziel des Englischunterrichts. Einzelaspekte dessen werden im Folgenden in den Ausführungen zu den Lehrplaneinheiten in Sek I und Sek II verdeutlicht.