Eltern stehen zum FGV
- 07. Mai 2026

Stellungnahme der Schulpflegschaft und des Elternrats
Im Zusammenhang mit den jüngsten Berichten über Missbrauch und Sexualverbrechen am Franziskanerkloster in Vossenack aus der Vergangenheit haben sich zwei engagierte Elternvertreter unserer Schule nun öffentlich zu Wort gemeldet. Andreas Hündgen und Sascha Herrmanns, beide Mitglieder der Schulpflegschaft und des Elternrats, haben in einem ausführlichen Interview ihre Sichtweise und die Haltung der Elternschaft deutlich gemacht.
In ihrem Beitrag bringen sie ihre tiefe Betroffenheit über die bekannt gewordenen Fälle zum Ausdruck und betonen klar: Jeder einzelne Fall ist einer zu viel und muss umfassend aufgearbeitet werden. Gleichzeitig machen sie deutlich, dass die heutige Situation der Schule nicht mit den Ereignissen der Vergangenheit gleichgesetzt werden darf. Es bestehe eine klare Trennung zwischen Kloster/ Internat und Gymnasium.
Beide Elternvertreter heben hervor, dass sich das Franziskus-Gymnasium in den vergangenen Jahren gezielt weiterentwickelt hat. Moderne Schutzkonzepte, Schulsozialarbeit, Präventionsangebote sowie feste Ansprechpersonen für Schülerinnen und Schüler seien heute fest etabliert. Zudem verweisen sie auf die enge Zusammenarbeit innerhalb der Schulgemeinschaft, die ein wichtiges Fundament für Vertrauen und Sicherheit bilde. Voller Vertrauen wissen beide Väter ihre Kinder am FGV in guten Händen, und genau das möchten die beiden an dieser Stelle im Namen der Elternschaft deutlich betonen.
Auch der offene Umgang bzgl. der Studie zu den Missbrauchsfällen und der daraus resultierten öffentlichen Debatte wird von Andreas Hündgen und Sascha Herrmanns betont: In allen Klassen wurde altersgerecht darüber gesprochen, und es fanden mehrere Elternabende statt, um Transparenz zu schaffen und Fragen zu klären.
Mit ihrem gemeinsamen Statement möchten die beiden Elternvertreter deutlich machen, dass die Schule heute ein sicherer und vertrauensvoller Ort ist, an dem verantwortungsbewusst mit sensiblen Themen umgegangen wird. Gleichzeitig verstehen sie ihren Beitrag als Zeichen der Solidarität mit den Betroffenen und als Aufruf, weiterhin wachsam zu bleiben und die positiven Entwicklungen der Schule aktiv zu unterstützen.
Zuletzt möchten sie noch klarstellen: Alle 68 Neuanmeldungen zum kommenden Schuljahr stehen fest, niemand habe abgesagt oder sein Kind noch an einer anderen Schule angemeldet. Das spreche für sich.



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