Franziskus-Gymnasium Vossenack

Lernen, was wirklich zählt

 

Schulkonzert

Das Schulkonzert wird verlegt auf Mittwoch, den 01.07.2026, 19 Uhr. 

 

 

 

Nationalparktag 2026

Die 6er erkunden Wald und Wildnis

Ein Bericht von Emma, 6a

 

Am 25.06.2026 stand der Wandertag der Klassen 6a und 6b an. Wir hatten mit Sicht auf diesen Tag viel Freude, bis klar wurde, wie heiß es wird. Es wurden 38 °C bei vollem Sonnenschein erwartet.

Wir trafen uns um 8.00 Uhr am Schuleingang, um gemeinsam mit der Parallelklasse in die Busse zu steigen. In Düttling am Nationalpark angekommen, haben wir uns erst einmal gefragt, was jetzt los ist, da wir weit und breit nichts gesehen haben, außer ein paar Häusern und ganz vielen Feldern. Nach einiger Zeit kamen Ranger auf uns zu und haben uns in den Nationalpark zu einer Wildniswerkstatt geführt. Dann wurden die Klassen in vier Gruppen aufgeteilt, um nicht mit so vielen Leuten unterwegs zu sein. Der Ranger „Zachi“ hat uns zuerst etwas über den Wald gesagt, zum Beispiel, dass es 11.500 verschiedene Arten im Wald gibt – nicht nur Bäume, sondern auch Vögel, Schmetterlinge, Insekten, Pilze und andere Tiere. Außerdem hat Zachi uns die Regeln in einem Naturschutzgebiet wie diesem erklärt. Dazu gehört, keinen Müll in die Umwelt zu werfen und nicht die Wege zu verlassen, was wir aber ausnahmsweise mit dem Ranger durften. Nachdem er uns dies erklärt hatte, konnten wir frühstücken. Als wir mit dem Frühstück fertig waren, zeigte uns Zachi, dass fast der ganze Waldboden mit Blaubeeren bedeckt war. Wir durften sie essen und sie waren wirklich lecker! Danach hat uns der Ranger einen Hochsitz gezeigt, an dem wir Reh und Jäger gespielt haben. Der Jäger sitzt auf dem Hochsitz und muss mit einem Fernglas die Rehe finden, die noch im Gebüsch sitzen, dann aber zu einem festgelegten Baum direkt vor dem Jäger laufen müssen, ohne entdeckt zu werden. Wir haben mehrere Runden gespielt, dabei haben es immer mehr Rehe geschafft, bis zum Baum zu kommen. Als wir damit fertig waren, hat uns Zachi einen Baum gezeigt, der von Borkenkäfern befallen war. Leider haben die Borkenkäfer dort im Nationalpark schon viele Bäume getötet. Wir gingen über Baumstämme über das abgestorbene Feld. An der anderen Seite angekommen, kamen wir bald an einem Wildschweinbad aus. Diese Schlammpfütze nennt man auch Suhle, denn die Wildschweine suhlen sich darin. Nachdem sich Wildschweine gesuhlt haben, gehen sie zu bestimmten Bäumen, die man auch Malbäume nennt. Dort kratzen die Wildschweine den Schlamm wieder ab. An einem der Malbäume haben wir Wildschweinhaare gefunden.

Wir gingen zurück zu der Suhle, nahmen dann aber einen anderen Weg, der zu einer Hütte führte. Eigentlich sollten wir an der Waldhütte auch ein Lagerfeuer machen, was wegen der Hitze und Trockenheit aber leider nicht erlaubt war. Trotzdem haben wir dort etwas gegessen und getrunken. In der Nähe der Hütte haben wir nicht nur Waldblaubeeren gefunden, sondern auch Walderdbeeren, was bei vielen Freude auslöste. Dann war es schon 12 Uhr und wir mussten wieder zurück zur Wildniswerkstatt. Unsere Gruppe, die der Ranger Zachi angeführt hatte, war als erste zurück. Wir haben uns die Felle von verschiedenen Tieren angeguckt und durften sie auch anfassen. Das Fell des Fuchses ist eher weich, während das des Wildschweins borstig ist. Nach und nach kamen die anderen Gruppen an. Unsere Eltern holten uns vom Parkplatz wieder ab. Doch bevor wir dorthin gingen, haben wir noch ein Gruppenfoto gemacht.

Trotz der Hitze und des gekürzten Programmes war es ein gelungener Tag, bei dem wir alle Spaß hatten.

 

 

Galerie

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Imagefilm FGV


Ihr möchtet einen Eindruck vom Leben und Lernen am FGV haben? Dann klickt unseren Imagefilm an und entdeckt die Schule in wenigen Minuten. Viel Spaß!

 

 

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