"Fake oder war doch nur Spaß" - Ein Stück von Karl Koch über Cybermobbing

Aufführung am FGV am 26.02.2019

„Fake oder War doch nur Spaß“ ist die Geschichte der 17-jährigen Lea, die von einer Karriere als Sängerin träumt. Sie singt in einer Band, und als sie in einer Casting-Agentur angenommen wird, scheint ihr Traum wahr zu werden. Doch dann kommt alles anders: Die neidische Nadine, eigentlich Leas beste Freundin, setzt mit Sticheleien und Lügen eine Mobbing-Kampagne in Gang, die besonders im Internet darauf abzielt, Lea zu kränken und bloßzustellen. Dass Lea sich wehrt, macht die Sache nicht besser – im Gegenteil. Mehr und mehr verliert sie ihren Lebensmut, und als sie erfährt, dass auch ihr Freund Andi zu den Mobbern gehört, fasst sie einen furchtbaren Entschluss …

Leas Geschichte wurde am 26. Februar vor den Schülerinnen und Schülern der 8. und 9. Klassen in der Aula von einer Schauspielerin und einem Schauspieler des Berliner Ensembles Radiks aufgeführt, die im Lauf des Stücks in verschiedene Rollen schlüpften. Gespannt verfolgten die Schüler die Szenen mit Lea und dem Mitarbeiter der Casting-Agentur, Lea und ihrem Vater, den Freunden Jo und Andi. Auch die Mobberin Nadine kam zu Wort.

Durch das Geschehen führten die Darsteller, die zugleich als Erzähler Hintergründe und Zusammenhänge erläuterten.

Ziel des Stückes ist es, Fragen aufzuwerfen: Wie kommt es zur Konflikt-Eskalation? Wie hätte man eingreifen können? Wer hätte eingreifen können? Wer hat Schuld?

Mobbing ist kein neues Phänomen, aber durch die Möglichkeiten des Internets erweist sich besonders das Cybermobbing als gefährliche Waffe, die am Ende niemand mehr kontrollieren kann.

Zwei Vertreter der „School-Buddies“ des FGV begrüßten Schauspieler und Zuschauer und kündigten das Stück an. Nach der Aufführung standen die Schauspieler den Zuschauern zu einem Publikumsgespräch zur Verfügung.