Sinne für Freiheit & Frieden

„80 Jahre nach dem Beginn des II. Weltkriegs, 70 Jahre Grundgesetz, 30 Jahre Mauerfall sind historischer Anlass genug, den Wert der Freiheit und des Friedens in einem Zeitalter, in dem die Demokratie und die Schöpfung der Erde immer neuen Bedrohungsszenarien ausgesetzt sind, in den Mittelpunkt zu stellen.“ (Clemens Amendt)

Das Projekt von FGV-Lehrer Clemens Amendt knüpfte an das Projekt „Friedenstaube“ aus dem Jahr 2014 an und bildete den Abschluss der Woche des russisch-deutschen Jugendaustauschs mit dem Thema „Wege der Verständigung“.

So kam es am 27.06. in der Klosterkirche und auf der Kriegsgräberstätte zu bewegenden Begegnungen und Momenten. Tänzer verkörperten die vier Sinne: Ohr, Auge, Hand, die von den Boten des Friedens von Gewalt und Krieg befreit werden.

Auf der Kriegsgräberstätte formierten sich die Schüler an den Grabsteinen um einen ‚Lebenskreis‘, in dem es auf eine Gruppe von Schülern farbige Kreide regnete. Aus dieser Mitte ließen am Ende die Schüler hunderte von farbigen Luftballons mit Friedensgrüßen in fünf Sprachen in die Luft steigen.

An dem Projekt beteiligt war die gesamte Schüler- und Lehrerschaft des FGV sowie zahlreiche Gäste, u.a. Victor Neels, ehemaliger Kämpfer der belgischen Resistance und Kommandant in Vogelsang und seine Frau Annelene, Bürgermeister Axel Buch und eine Delegation der deutsch-russischen Städtepartnerkonferenz im Kreis Düren.

Sie alle wurden Zeugen eines beeindruckenden Signals für den Frieden – an einem Ort, der ein Mahnmal ist für das sinnlose und brutale Sterben im Krieg.